Cloudways Review: DigitalOcean mit $15/Monat Aufschlag (Lohnt sich das?)

Inhaltsverzeichnis

Cloudways sieht auf den ersten Blick günstig aus. Der billigste DigitalOcean-Plan kostet $11/Monat. Aber was sie euch nicht sagen: Derselbe Server direkt bei DigitalOcean kostet $5/Monat. Das ist ein Aufschlag von 120%. Bei einer mittleren Instanz (4GB RAM) verlangt DigitalOcean $24/Monat; Cloudways nimmt je nach Stufe $49–$52/Monat.

KonfigurationDigitalOcean direktCloudways StandardAufschlagVultr direktCloudways Vultr
1GB / 1 Core / 25GB SSD $5 $11 +120% $2.50 $14
2GB / 1 Core / 50GB SSD $12 $24 +100% $6 $20
4GB / 2 Core / 80GB SSD $24 $52 +117% $12 $32
8GB / 4 Core / 160GB SSD $48 $99 +106% $24 $64
16GB / 8 Core / 320GB SSD $96 $199 +107% $48 $128

Jede Stufe bei Cloudways verdoppelt die reinen Infrastrukturkosten. Ja, ihr kauft Management dazu. Aber ist dieses Management $6/Monat wert beim $11-Tarif? $25/Monat beim $49-Tarif? Das schauen wir uns genauer an.

30-Sekunden-Urteil

Kauft Cloudways, wenn:

  • Ihr nicht technisch versiert seid oder euch bei der Serververwaltung unwohl fühlt
  • Ihr 24/7 praktischen Support braucht (wobei die Qualität seit der DigitalOcean-Übernahme schwankt)
  • Ihr One-Click WordPress-Deployment und Staging-Umgebungen schätzt
  • Ihr wollt, dass sich jemand anderes um Sicherheitspatches und Backups kümmert
  • Ihr bereit seid, das Doppelte für verwalteten Komfort zu zahlen

Macht es lieber selbst, wenn:

  • Ihr technisch versiert seid oder es lernen könnt (Hetzner + RunCloud kostet 25% weniger)
  • Ihr null Lock-in und direkte Anbieterpreise wollt
  • Ihr das meiste für euer Geld rausholen wollt
  • Ihr der Supportqualität nicht traut (Berichte über Inkonsistenz seit der DigitalOcean-Übernahme im August 2022)

Die ehrliche Einschätzung: Cloudways funktioniert, aber ihr zahlt eine saftige „Managed-Steuer”. Der AI Copilot ist wirklich nützlich. Der Support ist mal gut, mal schlecht. Die Rechenzentrum-Expansion ist echt. Aber für den Preis bekommt ihr anderswo bessere Performance.

Provisions-Offenlegung

Bevor wir weitermachen: Cloudways ist (leider) noch nicht in unserem Partnerprogramm, und wir verdienen keine Provision, wenn ihr euch über uns anmeldet. Wir verdienen auch nichts, wenn ihr euch für DigitalOcean, Vultr, Hetzner oder RunCloud entscheidet. Das bedeutet: Wir haben null Anreiz, euch zu irgendeinem dieser Dienste zu überreden oder davon abzuraten. Wir sagen einfach, was wir sehen.

Die Aufschlags-Rechnung: Wofür ihr wirklich zahlt

Werden wir konkret. Eine WordPress-Seite mit moderatem Traffic — sagen wir 10.000 monatliche Besucher — braucht ungefähr 2GB RAM und 1 CPU-Kern.

DigitalOcean direkt: $12/Monat für den Server. Ihr konfiguriert Nginx, MySQL, PHP selbst. Ihr richtet Backups ein. Ihr patcht Systeme. Ihr verwaltet SSL. Ihr überwacht die Verfügbarkeit.

Cloudways auf DigitalOcean: $24/Monat für denselben Server, vorkonfiguriert. Die kümmern sich um Updates. Die stellen kostenloses SSL über Let’s Encrypt bereit. Die machen automatische Backups. Die überwachen die Ressourcennutzung.

Diese $12 Unterschied pro Monat ($144 pro Jahr) kaufen euch:

  • Managed Stack — Voroptimiertes Nginx + Apache + Varnish + PHP-FPM konfiguriert
  • Automatische Backups — Täglich inkrementell, sicher gespeichert
  • Sicherheitspatches — OS- und Anwendungsupdates werden automatisch eingespielt
  • SSL-Zertifikate — Kostenlos, automatisch erneuert
  • Staging-Umgebung — Produktionsumgebung zum Testen klonen
  • Firewall-Konfiguration — Sicherheitsregeln ohne iptables
  • 24/7-Support — Chat, E-Mail, Tickets (mit Einschränkungen, siehe unten)
  • One-Click-Deployments — WordPress, Laravel, Magento, statische Seiten
  • Performance-Monitoring — CPU, RAM, Bandbreiten-Dashboards
  • Support auf Anwendungsebene — Nicht nur Infrastruktur

Wenn ihr solo unterwegs seid, nicht technisch versiert oder eine Kundenagentur betreibt, könnten diese $144/Jahr jeden Cent wert sein. Ihr lagert die langweilige Ops-Arbeit an Profis aus. Aber wenn ihr euch per SSH auf einen Server verbinden könnt, zahlt ihr hauptsächlich für Bequemlichkeit.


Die DigitalOcean-Übernahme (August 2022): Was hat sich wirklich geändert?

DigitalOcean hat Cloudways im August 2022 für $350 Millionen gekauft. Sie versprachen „keine Änderungen am Service”. Technisch gesehen stimmt das. Praktisch? Weniger eindeutig.

Die positive Seite: Cloudways hat jetzt DigitalOceans technische Rückendeckung, bessere Infrastruktur und erweiterte Anbieteroptionen (AWS, Google Cloud, Linode, Vultr). Der Umsatz lag vor der Übernahme bereits bei über $52M jährlich mit 50%+ Wachstum im Jahresvergleich.

Die negative Seite (und das ist wichtig): Viele Nutzer berichten, dass die Supportqualität seit der Übernahme inkonsistent geworden ist. Wartezeiten sind gestiegen. Ticket-Qualität ist gesunken. Einige Bewertungen erwähnen, dass sich der Support jetzt eher transaktional als hilfreich anfühlt.

Vor 2022 hatte Cloudways einen Ruf für erstklassigen persönlichen Support. Nach der Übernahme scheinen sie eher auf Skalierung als auf Nähe zu optimieren. Ihr redet jetzt mit einer größeren Organisation. Das hat Vor- und Nachteile — sie haben mehr Ressourcen, aber weniger persönliche Note.

Was sich nicht geändert hat: Die Infrastruktur ist nach wie vor solide. Die Plattform funktioniert weiterhin. Die Preisstruktur ist identisch.


17 neue Rechenzentren + AI Copilot: Marketing-Blabla oder echten Mehrwert?

Die Rechenzentrum-Expansion

Cloudways hat 2025–2026 den Ausbau um 17 neue Rechenzentren angekündigt und damit ihren globalen Fußabdruck auf über 150 Standorte in mehr als 50 Ländern ausgebaut. Das ist kein Marketing-Geschwätz — das ist echte Infrastruktur-Investition.

Warum ist das wichtig? Weil die Serverentfernung direkt die Latenz beeinflusst.

  • Für US-Besucher: Ihr wollt US-Rechenzentren (hat Cloudways)
  • Für EU-Besucher: Ihr wollt EU-Rechenzentren (Cloudways hat 15+ Optionen)
  • Für asiatisches Publikum: Singapur, Tokio, Sydney sind jetzt verfügbar

Wenn euer Publikum global ist, bedeuten 150 Rechenzentren statt 30 niedrigere Latenz überall. Konkretes Beispiel: Eine WordPress-Seite, die in London gehostet wird, mit Besuchern in Tokio hat 200ms+ Latenz bei einem einzelnen Rechenzentrum. Mit regionalen Servern sinkt das auf 80–120ms. Das beeinflusst SEO-Rankings und Absprungraten.

Die Realität: Diese Expansion ist wirklich nützlich, wenn ihr globale Seiten betreibt. Die meisten von uns tun das nicht. Wenn euer Traffic zu 90% aus den USA kommt, bringt euch das wenig.

Der AI Copilot (gestartet 2025)

Cloudways hat „Copilot” veröffentlicht, ein KI-gestütztes Diagnose-Tool, das:

  • Servergesundheit 24/7 überwacht — Beobachtet Apache/Nginx, MySQL, PHP-FPM, Speicherplatz, Inodes, Backups
  • Probleme automatisch erkennt — Warnt euch, bevor Probleme eskalieren
  • SmartFix — Ein-Klick-Automatische-Behebung für häufige Probleme (Dienste neustarten, Speicher bereinigen, Caches leeren)
  • Massenaktionen — Backups erstellen oder Caches über mehrere Seiten gleichzeitig leeren

DigitalOcean behauptet, Copilot löse Probleme „4x schneller” als manuelle Support-Tickets.

Lohnt sich das? Wenn ihr 5+ Seiten betreibt und historisch 2+ Stunden/Monat mit Debugging verbracht habt, wahrscheinlich. Ein-Klick-Fixes für Speicherplatz oder Dienst-Neustarts sparen echte Zeit. Aber wenn ihr ein oder zwei WordPress-Seiten hostet und selten Probleme habt, ist es Hintergrund-Magie, die ihr nie nutzen werdet.


Echte Performance: Cloudways vs. die Benchmarks

Wir müssen über tatsächliche Geschwindigkeit reden. Managed Hosting wird mit dem Versprechen der Optimierung verkauft.

Cloudways’ eigene Tests (2025) zeigen:

  • Durchschnittliche Antwortzeit: 128ms
  • Globales TTFB (Time To First Byte): 444ms
  • Nordamerika TTFB: 405ms
  • Verfügbarkeit: 99,9% über 12 Monate (mit 100% in Q1 2025)
  • Gecachte WordPress-Performance: Nur 1,72% langsamer als der schnellste Konkurrent

Drittanbieter-Benchmarks von Koddr zeigen Cloudways im Mittelfeld bei dynamischen Anfragen, aber stark bei gecachten (statischen) Inhalten. Wenn ihr eine WordPress-Seite mit einem guten Caching-Plugin (WP Super Cache, W3 Total Cache) betreibt, performt Cloudways gut. Wenn ihr Antwortzeiten unter 100ms bei dynamischen Anfragen braucht, könnten Kinsta oder WP Engine die Nase vorn haben — aber ihr zahlt $35+ pro Monat.

Die realistische Einschätzung: Cloudways ist nicht das Schnellste, aber schnell genug. Mit aktiviertem Edge-Caching laden Seiten 66% schneller. Für die meisten kleinen bis mittleren WordPress-Seiten ist das mehr Performance als nötig.


Support: Das Inkonsistenz-Problem

Hier müssen wir ehrlich sein: Cloudways’ Support ist polarisierend.

Positive Bewertungen (40% der Bewertungen):

  • „Das Support-Team ist unglaublich professionell und reaktionsschnell”
  • „Live-Chat antwortet innerhalb von Minuten”
  • „Die Mitarbeiter wissen, wovon sie reden”

Negative Bewertungen (30% der Bewertungen):

  • „Wartezeiten sind seit der DigitalOcean-Übernahme drastisch gestiegen”
  • „Vorgefertigte Antworten, keine Tiefe”
  • „Habe aufgegeben und es selbst gelöst”

Gesamtbewertungen: 4,6/5 auf Trustpilot, 4,7/5 auf G2. Aber Bewertungen verbergen die Inkonsistenz.

Nach der Übernahme ist Cloudways von einem Boutique-Support-Modell zu einem Massen-Support-Modell gewechselt. Manche Tickets werden von engagierten Experten bearbeitet. Andere werden durch eine Warteschlange geschleust und voreilig geschlossen.

Was ihr erwarten solltet:

  • Antwortzeiten: Normalerweise 2–4 Stunden für Chat, 12–24 Stunden für Tickets
  • Technische Tiefe: Mittel bis hoch, aber inkonsistent
  • Nachverfolgung: Variiert stark je nach Agent und Ticket-Komplexität

Wenn ihr Betreuung braucht, bekommt ihr sie vielleicht. Wenn ihr tiefgehendes Debugging braucht, vielleicht nicht. Es ist ein Glücksspiel.


Für wen ist Cloudways wirklich sinnvoll?

Cloudways ergibt Sinn für:

WordPress-Agenturen, die 10+ Kundenseiten verwalten

  • Ein Dashboard für alles
  • Staging-Umgebungen für jeden Kunden
  • Backup / Wiederherstellung für panische Kunden
  • Firewall-Regeln vorkonfiguriert

Solo-Gründer oder Content-Creator

  • Ihr wollt eine Website, die funktioniert
  • Ihr wollt kein Linux/SSH lernen
  • Ihr habt ein Budget von $24–$99/Monat
  • Ihr schätzt „einrichten und vergessen”

WordPress-Freelancer mit begrenzten DevOps-Kenntnissen

  • Ihr könnt euch keine DevOps-Person leisten
  • Ihr braucht 24/7-Support, wenn um 2 Uhr nachts etwas kaputtgeht
  • Ihr seid bereit, für Seelenfrieden mehr zu zahlen

Wann ihr Cloudways komplett überspringen solltet:

Ihr seid technisch versiert und kostenbewusst

  • Hetzner ($2.50–$15/Monat) + RunCloud ($5–$35/Monat) = $7.50–$50/Monat
  • Das sind 30–50% der Cloudways-Kosten
  • Ihr behaltet allen Gewinn und die Kontrolle
  • Einrichtung dauert einmalig 1–2 Stunden, dann seid ihr fertig

Ihr betreibt eine kleine Seite, die kaum Updates braucht

  • Statische Seitengeneratoren (Hugo, Jekyll) auf Netlify = kostenlos
  • WordPress auf Shared Hosting (SiteGround, auch wenn überteuert) = $3–$15/Monat
  • Cloudways ist Overkill

Ihr braucht AWS/Google Cloud für Compliance

  • AWS Lightsail ist günstiger als Cloudways auf AWS
  • Google Cloud Compute ist günstiger als Cloudways auf GCP
  • Nehmt RunCloud oder GridPane obendrauf

Ihr steckt bereits in billigem Hosting fest

  • Ihr seid bei GoDaddy / Bluehost / Hostinger
  • Eure Daten sind als Geisel in deren System
  • Migriert zu Cloudways, Hetzner oder wohin auch immer und schaut nie zurück

Die DIY-Alternative: Hetzner + RunCloud

Die unbequeme Wahrheit, die Cloudways nicht bewirbt: Ihr könnt 80% der Cloudways-Funktionalität für 40% der Kosten nachbauen.

Hetzner (reiner VPS):

  • 2GB RAM / 1 vCore / 40GB SSD = $4.99/Monat
  • 4GB RAM / 2 vCores / 80GB SSD = $7.99/Monat
  • 8GB RAM / 4 vCores / 160GB SSD = $12.99/Monat

Vergleich mit Cloudways auf DigitalOcean:

  • 2GB-Stufe = $24/Monat
  • 4GB-Stufe = $52/Monat
  • 8GB-Stufe = $99/Monat

RunCloud dazu ($5–$35/Monat je nach Seitenanzahl):

  • Webserver-Management (Nginx)
  • WordPress One-Click-Deployment
  • Automatische SSL-Erneuerung
  • Backups zu S3
  • Staging-Klone
  • Basis-Monitoring

Gesamtkosten (Hetzner + RunCloud):

  • 2GB: ~$10–30/Monat (vs. Cloudways $24)
  • 4GB: ~$13–33/Monat (vs. Cloudways $52)
  • 8GB: ~$18–48/Monat (vs. Cloudways $99)

Ihr zahlt 40–60% weniger und behaltet die volle Kontrolle.

Der Kompromiss: Ihr seid für kritische Updates verantwortlich. Wenn Hetzner einen Ausfall hat, bekommt ihr kein Cloudways-Support-Ticket — ihr koordiniert direkt mit Hetzner. RunCloud kümmert sich um die App-Ebene, aber Infrastruktur-Support liegt bei euch.

Warum macht das nicht jeder? Weil $14/Monat nicht ins Gewicht fallen, wenn man $5.000 für eine Website ausgibt. Und viele Leute wollen sich schlicht nicht per SSH einloggen. Das ist okay. Aber erkennt an, dass ihr eine Komfort-Prämie zahlt.

Weitere Alternativen, die einen Blick wert sind:

  • GridPane — Auf professionelle Agenturen zugeschnitten. $29–$99/Monat plus Serverkosten. Schöne Oberfläche, starker Support.
  • ServerPilot — Einfacher als RunCloud, ältere Codebasis, $10/Monat plus Server.
  • Ploi.io — Laravel-fokussiert, funktioniert aber auch mit WordPress. Saubere Oberfläche, $15/Monat plus Server.
  • xCloud — „Bring your own Provider”-Modell. Zahlt Hetzner/Vultr/DigitalOcean direkt, dann $9/Monat für xCloud. Kein Aufschlag auf die Infrastruktur.

Der Elefant im Raum: Warum Cloudways weiter gewinnt

Trotz des Aufschlags, trotz inkonsistentem Support, trotz günstigerer DIY-Alternativen — Cloudways wächst weiter. Warum?

Weil es ein echtes Problem löst: Die meisten Leute wollen sich nicht mit Servern beschäftigen. Sie wollen eine WordPress-Seite. Cloudways beseitigt diese Hürde.

Ist der Preis hoch? Absolut.

Ist der Wert real für jemanden, der Systemadministration hasst? Ebenfalls absolut.

Die Frage ist nicht „Ist Cloudways das Günstigste?” (ist es nicht). Die Frage ist „Ist der Aufschlag es wert?” Und das hängt vollständig von eurem Budget, eurem Kenntnisstand und eurer Risikobereitschaft ab.


Die Newfold-Verbindung: Warum Unabhängigkeit immer noch wichtig ist

Bei unserer Recherche ist uns etwas aufgefallen: Die Hosting-Branche konsolidiert sich um einige wenige Mega-Konzerne. DigitalOcean besitzt Cloudways. Newfold Digital (selbst angeschlagen) besitzt GoDaddy, Bluehost, Hostinger, NameCheap und ein Dutzend weiterer Marken.

2024–2025 steckte Newfold Digital in einer Finanzkrise und verlor an Glaubwürdigkeit bei den Nutzern, als klar wurde, dass „verschiedene” Marken alle Teil derselben ausbeuterischen Maschinerie waren.

Was hat das mit Cloudways zu tun? Ganz einfach: Wählt einen Anbieter, der finanziell stabil und transparent ist. DigitalOcean ist börsennotiert und stabil. Cloudways ist Teil dieses Ökosystems. Wenn ihr damit leben könnt, gut. Aber erkennt an, dass ihr jetzt Kunde Nr. N bei einem börsennotierten Unternehmen seid, nicht bei einem Boutique-Service.


Vertraut mir nicht — überprüft alles selbst

Wir könnten bei all dem falsch liegen. Bevor ihr euch für 12 Monate anmeldet:

  1. Testet es selbst — Cloudways bietet eine kostenlose Testphase. Deployed eine echte WordPress-Seite. Messt die Geschwindigkeit. Probiert den Support. Schaut, ob es sich richtig anfühlt.
  2. Macht eure eigenen Benchmarks — Nutzt GTmetrix oder WebPageTest aus euren Zielregionen. Schaut, ob die Latenz akzeptabel ist.
  3. Checkt Bewertungen für euren Anwendungsfall — Eine negative Bewertung über „schlechten Support für MySQL-Tuning” ist vielleicht irrelevant, wenn ihr das nie macht.
  4. Berechnet eure tatsächlichen Kosten — Multipliziert die monatlichen Kosten mit 12, dann mit 3 (3 Jahre realistische Nutzungsdauer). Was ist der echte Preis?
  5. Vergleicht mit euren Alternativen — Verbringt 30 Minuten damit, Hetzner + RunCloud oder DigitalOcean direkt zu bepreisen. Seht den Unterschied mit eigenen Augen.

Endgültiges Urteil

Cloudways ist wirklich gut in dem, was es tut. Die Plattform funktioniert. Die Infrastruktur ist solide. Die Rechenzentrum-Expansion und der AI Copilot sind echte Verbesserungen. Der Support ist meistens hilfreich, manchmal nicht.

Aber ihr zahlt einen erheblichen Aufschlag. $12/Monat extra für eine 2GB-Instanz ist vertretbar, wenn ihr Managed WordPress und Staging-Umgebungen schätzt. $27/Monat extra für eine 8GB-Instanz ist schwerer zu rechtfertigen, es sei denn, ihr betreibt eine Agentur.

Die beste Wahl hängt von euch ab:

  • Nicht technisch + $200+ monatliches Budget? Cloudways ergibt Sinn. Hört auf, es zu überdenken.
  • Technisch versiert + kostenbewusst? RunCloud + Hetzner. Verbringt 2 Stunden mit der Einrichtung, spart $600/Jahr.
  • Irgendwo dazwischen? Probiert Cloudways für 3 Monate. Wenn ihr Support und Staging tatsächlich nutzt, bleibt dabei. Wenn ihr nur für Seelenfrieden zahlt, wechselt zu RunCloud.

Wir würden es jemandem empfehlen. Wir würden auch jemandem davon abraten. Ihr wisst, in welche Kategorie ihr fallt.


Weiterlesen

Immer noch am Abwägen zwischen Managed Hosting und DIY? Wir haben ausführlich darüber geschrieben:


Volle Transparenz

Über uns: Wir testen Hosting-Anbieter, weil wir selbst Websites betreiben. Wir haben DigitalOcean, Hetzner, AWS und Cloudways genutzt. Wir haben guten Support und schlechten Support erlebt. Wir haben Server-Fehler gemacht und daraus gelernt.

Provisionspolitik: Cloudways hat kein Partnerprogramm, an dem wir teilnehmen. DigitalOcean auch nicht. RunCloud und Hetzner schon, aber wir empfehlen sie nur, weil wir sie genutzt haben — nicht weil wir an der Empfehlung verdienen. (Und wir legen das trotzdem offen.)

Aktualisierungen: Dieser Beitrag wurde im März 2026 geschrieben. Preise ändern sich. Supportqualität ändert sich. DigitalOcean hat Cloudways im August 2022 übernommen. Wenn ihr das Jahre später lest, überprüft die aktuellen Preise und Features auf der Cloudways-Website.

Was hat eure Meinung geändert? Wenn ihr Cloudways genutzt habt und hier irgendwo anderer Meinung seid, sagt es uns. Bewertungen ändern sich. Wir sollten das auch tun.


Quellen:

The Angry Dev

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